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Juli 2010

Rund 260 Tonnen zum Kraftwerk bewegt

Im Juli 2010 hatten wir den Auftrag, mehrere Generatoren und Turbinen vom Eurohafen in Haren nach Lingen zum RWE Kraftwerk zu bringen.

Aufgrund des Zuggesamtgewichtes bekamen wir von der Niedersächsischen Landesbehörde die Auflage, bei 4 Brückenbauwerken die Rollerkombination jeweils mit einem Seil über die Brücke zu ziehen. Nur so konnte die Belastungsgrenze der Brücke eingehalten werden. Insgesamt war die Last auf jeweils 140 Reifen (je Transporteinheit) verteilt. Die Transporte waren jeweils 227 to. schwer.

Vielen Dank an die Polizei, die uns bei dieser Aktion zweimal hervorragend unterstützt hat.

 

Schwertransport nach Lingen: Rund 260 Tonnen zum Kraftwerk bewegt

„Wir sind froh, dass der Großraum- und Schwertransport ohne Zwischenfälle unser Kraftwerksgelände erreicht hat.“ Das sagte Sonntagnachmittag Nikolaus Valerius, Leiter RWE Gaskraftwerke Lingen. Mit zwei Tiefladern waren die Generatorenteile vom Eurohafen in Haren zum Kraftwerksgelände gebracht worden.

Aufgrund des Gewichtes mussten die beiden Brücken im Zuge der Umgehungsstraße in Hanekenfähr ohne Zugfahrzeug überquert werden.

Aufgrund des Gewichtes mussten die beiden Brücken im Zuge der Umgehungsstraße in Hanekenfähr ohne Zugfahrzeug überquert werden.

Auch Lingens Erster Stadtrat Dr. Ralf Büring zeigte sich erleichtert darüber, dass alles reibungslos funktioniert hatte.

Bei den Bauteilen handelt es sich um zwei Generatoren mit einem Gewicht von jeweils rund 130 Tonnen. Die einzelnen Transporte hatten eine Länge von etwa 40 Metern bei einer Breite von fünf Metern und 5,15 Meter Höhe.

Die Fahrtstrecke verlief vom Eurohafen in Haren an der Hünteler Straße über die Bundesstraße 408, die Landesstraße 48 in Richtung Dalum, dort kurz auf die Landesstraße 67 und weiter der Landesstraße 48 folgend bis zum Mühlengraben (Kreisstraße 321). Von dort ging es über die Vorgartenstraße und Nordlohner Straße bis zur Nordhorner Straße (Landesstraße 60) in Lingen. Auf der L 60 fuhr man dann weiter über die Auffahrt Schepsdorf auf die Bundesstraße 213 bis zur Abfahrt Hanekenfähr und von dort über die Schüttorfer Straße bis zum ehemaligen Parkplatz des GuD.

Zugfahrzeuge abgehängt

Neben vielen üblichen Fahrauflagen für die Durchführung derartiger Transporte wurde in diesem speziellen Fall von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zusätzlich eine besondere Auflage erteilt. Wegen des hohen Gewichtes der Transporte mussten die beiden Zugfahrzeuge jeweils vor den beiden Brücken im Zuge der Bundesstraße 408 und der beiden Brücken im Zuge der Bundesstraße 213 abgehängt werden.

Nachdem die Zugmaschinen die Brücken überquert hatten, wurden die Anhänger mit einem Seil über die Brücken gezogen und wieder angehängt.  „Der Transport hat aus Sicht der Polizei in kürzerer Zeit als geplant bestens geklappt“, sagte Einsatzleiter Albin Trüün. An einigen Engpässen mussten von den Begleitfahrzeugen Verkehrsschilder abmontiert werden.

aus: Meppener Tagespost vom 06.07.2010

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